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[Treffen mit Tim, M?rz 2005]

Ich zog an meiner Zigarette und spazierte noch ne Runde um den Block. Ich war viel zu fr?h da. Der Wind wehte durch meinen Wuschelkopf und mein mp3-Player sorgte f?r die passende Hintergrundmusik, als ich an der heruntergelassenen Bahnschranke lehnte und mich von der Sonne streicheln lie?. Gewappnet f?r die n?chsten Stunden, ja so f?hlte ich mich. Die Bahn fuhr vorbei und ich setzte meinen Weg fort. Nat?rlich war es immer noch zu fr?h, als ich wieder beim Caf? ankam.

Ich sa? mit dem R?cken an der Wand neben dem Raumeingang und als er reinkam, sah er mich nicht, sondern ging geradeaus und setzte sich auf den n?chstbesten Stuhl.
?Also ich finds hier sch?ner...?, sagte ich leise in den Raum und er drehte sich prompt um, ?ach da bist du! Ich sitze schon die ganze Zeit drau?en und hab auf dich gewartet, weil dein Auto noch nicht dastand, wo hast du denn geparkt??

W?hrend den 2h, die wir zusammen verbrachten, pfizzelte er an dem Bierdeckel seiner Apfelschorle herum, rauchte eine nach der anderen aber schimpfte mit mir, ?du rauchst zuviel?.
In dem Gespr?ch kamen wir auch mal auf uns zu sprechen und er signalisierte mir deutlich, dass es ihm gut ginge, er mich nicht br?uchte, es ?berhaupt gut war, dass wir uns getrennt hatten und unterstrich dies mit einem locker dahergesagten ?ich mein, was hatten wir schon f?r gemeinsame Interessen??, w?hrend er l?ssig an seiner Zigarette zog.
Gedanklich sah ich einen Hammer ?ber seinen Kopf, "doing doing" machte es und der Gummihammer w?rde ihn wieder an das erinnern, was wir zusammen erlebt hatten und h?tten erleben k?nnen, wenn wir uns nicht gegenseitig so ruhig gestellt h?tten, statt zusammen Spa? zu haben. Wir sind zwei quirlige Menschen und als wir zusammen waren, waren wir einfach nicht mehr wir selbst, sondern wie zwei Schl?mpfe auf Schlaftabletten - daran lag die ganze Scheisze und nicht daran, dass wir zu verschieden waren.
Er muss wohl meinen Gesichtsausdruck gesehen haben, jedenfalls f?gte er rasch hinzu, ?aber ich bereue nicht, mit dir zusammen gewesen zu sein, wir hatten ja auch viele sch?ne Zeiten?, oder so was in der Art.

?Ich hab einiges draus gelernt?, dachte ich, ?auch aus den letzten Monaten.?

Als ich von der Toilette zur?ck kam, setzte ich das unterbrochene Gespr?ch fort (hatten es davor ?ber Ingo) und meinte spa?haft: ?Naja, jedenfalls wird der N?chste wieder mehr in deine Richtung gehen, also weniger Traumt?nzer und wieder mehr Realist. Ich brauch jemanden, bei dem ich mich festhalten kann und nicht andersrum.? Danach folgte noch ein bisschen blabla ?ber V. und dar?ber, dass es gut so ist, wie es ist und hat ja eh nicht gepasst mit mir, er ist ja sooo anders als ich.. Nach dem er l?ssig der Bedienung zugewinkt hatte, f?gte er seinem blubb blubb hinzu: ?...du w?rdest ja wohl auch nicht mehr r?ckf?llig werden oder?!?
Er schaute mich an, als h?tte ich meinen Einsatz verpasst, ihm schnell zuzustimmen und ?Nein! Blo? nicht!? zu antworten; er schaute fragend, leicht skeptisch, als w?re die Antwort doch schon selbstverst?ndlich klar, ich m?sse sie nur noch aussprechen. Stattdessen antwortete ich z?gerlich: ?...inwiefern...??
?Na r?ckf?llig, in Bezug auf mich?, wartete er auf Antwort.

?Sie m?chten zahlen??, kam die Bedienung grade zum richtigen Zeitpunkt an den Tisch und nachdem wir gezahlt hatten, lenkte ich das Gespr?ch in eine andere Richtung - darin hab ich ?bung (;. Manche Fragen bleiben eben lieber unbeantwortet.

Drau?en umarmte er mich noch kurz, dr?ckte mich und dann kam das geblubber von wegen bis demn?chst irgendwann, jaja man sieht sich, man kann sich ja mal treffen und ?berhaupt, sch?n sich mal wieder gesehen zu haben.

Blubb blubb, weg war er.
21.5.05 15:30
 


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